Pressemitteilungen der BIL OF

OB Schwenke auf der 250. Montagsdemo
Pressemitteilung der BIL vom 12. Juni 2018

Die Vorsitzende der BIL Ingrid Wagner freute sich heute sehr, dass der Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke mit einem Teil der Offenbacher-innen gemeinsam von der S-Bahn-Haltestelle Marktplatz mit zur 250. Montagsdemo am Flughafen gefahren ist. Sie fand unter dem Motto "Ruhe jetzt" statt. Obwohl der OB an diesem Tag viele Sitzungen und Veranstaltungen hatte, nahm er sich eine kleine Auszeit, um uns zu unterstützen und mit den über 1000 Menschen mit zu demonstrieren, so Wagner. Vor der Bühne traf er Bürgermeister Daniel Tybussek aus Mühlheim und die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen aus Frankfurt. Außer den politischen Vertretern kamen wieder viele Demonstranten aus allen Stadtteilen Offenbachs und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und hörten den Vortragenden, darunter auch internationale Gäste, interessiert zu.

Nach dem Rundlauf gab es Wein und Brezel mit musikalischer Unterstützung, denn das "Durchhaltevermögen der Beteiligten" und die 250. Montagsdemo musste gefeiert werden.

Das beigefügte Bild zeigt im Vordergrund (v. links): Ingrid Wagner, die Vorsitzende der BIL, den Offenbacher OB Dr. Felix Schwenke, die Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen und der Bürgermeister der Stadt Mühlheim am Main Daniel Tybussek.


Ruhe jetzt, so heißt das Motto der 250. Montagsdemo gegen Fluglärm.
Pressemitteilung der BIL vom 31. Mai 2018

Die Bürgerinitiative Luftverkehr (BIL) ruft die Bevölkerung auf am 11.6.18 um 18:00 Uhr im Terminal 1 an der Demo teilzunehmen.

Treffpunkt ist wie üblich bei der S-Bahnhaltestelle Offenbach-Ostbahnhof um 17:00 Uhr und an den Folgestationen entsprechend später. Die Hin- und Rückfahrt kostet für eine Person bei einer Gruppenkarte ca. 3,40 Euro.

Auch wollen wir darauf hinweisen, dass wieder ein breites Bündnis an der Jubiläums-Demo mitwirkt. Darunter sind das Aktionsbündnis Verkehrslärm, Pro Rheintal, Robin Wood, Greenpeace, Attac Frankfurt, die NaturFreunde Hessen und Frankfurt, die GEW und nicht zuletzt die Initiative Zukunft Rhein-Main. Wir freuen uns auf viele Gäste aus nah und fern. Schon jetzt sind eine Vielzahl von Grußworten prominenter Unterstützer-innen eingegangen.

Am Samstag und Sonntag, den 16./17.6. findet das Mainuferfest statt, an dem die BIL mit einem Stand Ecke Main-/Herrnstraße vertreten ist. Hier werden Informationen für Fluglärm- und Schadstoffgeschädigte weitergegeben. Die Kinder können in der Zwischenzeit auf den „Hau den Lukas“ einschlagen.

Wir freuen uns, wenn viele Bürger-innen kommen. 


Der Leiter der Deutschen Flugsicherung (DFS), Klaus-Dieter Scheuerle, soll neuer Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft werden.
Pressemitteilung der BIL vom 6. Mai 2018

Die BIL Offenbach ist empört, dass Herr Scheuerle als Leiter der DFS im Juni das Ehrenamt von Fraport-Chef Stefan Schulte übernehmen soll. Laut Wikipedia „ist die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH als beliehenes Unternehmen Teil der Luftverkehrsverwaltung des Bundes (Art. 87d GG). Sie befindet sich im ausschließlichen Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, die durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vertreten wird.“ Scheurle war von 2009 bis 2013 Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, bevor er an die Spitze des bundeseigenen Unternehmens Flugsicherung wechselte.

Die Interessenverflechtungen bestehen offensichtlich auch mit dem Hauptgeschäftsführer des Verbands, Matthias von Randow, der anscheinend als Vorgänger von Herrn Scheuerle Staatssekretär in dem Ministerium war und schon 2009 in die Wirtschaft wechselte. So ist es auch nicht erstaunlich, dass Herr Scheurle in einer ersten Erklärung forderte, die Luftverkehrssteuer abzuschaffen, damit deutsche Airlines international wettbewerbsfähig bleiben. Diese Abgabe war 2011 in seinem Tätigkeitszeitraum im Bundesverkehrsministerium eingeführt worden.

Es kann nicht sein, dass ein führender Vertreter der Flugsicherung, mit der Wahrnehmung dieser hoheitlicher Aufgaben beliehen ist und sonderpolizeiliche Aufgaben erfüllt, als Lobbyist der Luftverkehrswirtschaft agieren darf. Wie kann denn sichergestellt werden, dass Herr Scheuerle nicht zuerst die Geschäftsinteressen der Luftverkehrswirtschaft und erst in zweiter Linie die Aufgaben der Flugsicherheit und des Lärmschutzes der Bevölkerung verfolgt?

Wir fordern Herrn Scheuerle auf, das Amt im Interesse einer Neutralitätspflicht bei der Ausübung hoheitlicher Aufgaben des Staates zu verzichten oder die Aufgabe der Leitung des DFS aufzugeben.


„Tag gegen Lärm“ sucht Lösungen
Pressemitteilung der BIL zum OP-Artikel  vom 14. April 2018

Nachdem Sie veröffentlich haben, dass die Stadt OF und die Bürgerinitiative BIL gemeinsam den „Tag gegen den Lärm" am Lärm-Treffpunkt am Mittwoch, den 25. April 2018 in OF um 17:00 Uhr: Isenburgring / Ecke Helene-Mayer-Straße gestalten, möchten wir noch mal darauf hinweisen, dass alle politischen Parteien zu dem Treffen eingeladen sind.
 
Sehr schön, wenn die Grüne Partei schon dazu aufgerufen hat, auch Nadine Gersberg von der SPD hat ihre Zusage für ein Kommen gegeben.
 
Da die BIL überparteilich ist und immer darauf hinweist, konnte man am Samstag in dem OP-Bericht unsere neutrale Pressemitteilung mit dem Bild der neuen Grünen-Vorsitzenden etwas anders verstehen, nämlich, dass es sich um eine Veranstaltung dieser Partei handele.
 
Alle Bürgerinnen und Bürger, ob mit oder ohne Parteibuch sind gerne eingeladen.

Lärmtreffpunkt zum „ Tag gegen Lärm“  am 25. April 2018
Pressemitteilung der Stadt Offenbach und der BIL vom 11.04.18

Mittwoch, 25. April 2018, 17 Uhr, Isenburgring/Ecke Helene-Mayer-Straße, Offenbach
Der „Tag gegen den Lärm“ soll die breite Bevölkerung über Ursachen und Wirkungen bzw. gesundheitliche Folgen von Lärm aufklären und sensibilisieren. Aus diesem Anlass veranstalten das städt. Umweltdezernat mit dem Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz, dem Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement, dem Ordnungsamt und der Bürgerinitiative Luftverkehr (BIL) am Isenburgring/Ecke Helene-Mayer-Straße einen Lärmtreffpunkt. Ab 17 Uhr informieren am 25. April 2018 Fachleute der genannten Organisationen an fünf Stationen über die unterschiedlichsten Lärmarten, berichten über Maßnahmen und Projekte der Stadt Offenbach zur Vermeidung von Lärm und stehen für individuelle Fragen zur Verfügung. Nach den einführenden Worten des Umweltdezernenten Paul-Gerhard Weiß und der Vorsitzenden der BIL, Ingrid Wagner, werden Jürgen Weil (Umweltdezernat), Ute Weber und Harald Tremmel (Ordnungsamt), Hermann Gaffga (BIL), Dr. Irene Haas (Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz)  sowie Christian Homburg (Amt für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement) anhand von fünf Rollup-Bannern die Lärmquellen Freizeit- und Nachbarschafts-, Flug-, Straßenverkehrs- und Fluglärm darstellen. Zudem wird das Thema „Was ist Lärm und seine (gesundheitlichen) Auswirkungen“ präsentiert.
 
Der "Tag gegen Lärm" findet in diesem Jahr inzwischen zum 21. Mal statt und, „ er bleibt weiterhin notwendig, denn Lärm ist eine noch immer unterschätzte Gesundheitsgefahr. Starker oder dauerhafter Lärm kann krank machen, er beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität“, betont Umweltdezernent Paul-Gerhard Weiß .
 
Die Sensibilisierung in Bezug auf die Lärmproblematik sowie die Verbreitung des Wissens um Ursachen und sozialen und gesundheitlichen Folgen des Lärms sind wichtige Bausteine des „Tag gegen Lärm“. Ziel des Aktionstages ist daher auch, die langfristige und nachhaltige Stärkung und Vertiefung des lärmbezogenen Umweltbewusstseins zu fördern.
 
Die fünf Rollup-Banner stehen anschließend als Ausstellungsexponate im Erdgeschoßfoyer des Rathauses vom 26. April  bis zum 18. Mai 2018 der Öffentlichkeit weiterhin zur Besichtigung zur Verfügung.
 
Flyer, der auf die Veranstaltung und die Ausstellung hinweist

Flugpreise sinken - Belastung steigt
Pressemitteilung der BIL vom 15.01.18

Ständig wird der Betrieb von Dieselmotoren in den Städten verdammt - (fast) niemand redet aber über die von Flugzeugen emittierten Ultrafeinstäube oder den durch deren Kondensstreifen verursachten Ozonabbau! Ja, wir alle wissen, der Klimawandel schreitet immer weiter voran und äußert sich z.B. durch Hochwasser, Stürme, warmes Wetter, Anstieg des Meeresspiegels. Das alles ist bedrohend für unsere Zukunft und die unserer Kinder, aber geflogen wird weiterhin: Hauptsache wir kommen billig von A nach B. Der Markt der Billigreisen boomt: Ryanair, Easyjet, selbst Lufthansa setzen weiterhin auch auf innerdeutsche Flüge, alles super günstig. Nein, so kann und sollte es wegen des Grundsatzes der Nachhaltigkeit für unseren Planeten nicht weitergehen, zumal es Alternativen gibt, wie etwa Bahnreisen. "Solange keine erneuerbaren Energien schnell genug eingesetzt werden, hoffe ich für unsere Zukunft, dass sich jede/r  sehr gut überlegt, ob man kurz mal zum Shoppen oder zur Party fliegt und sich damit nicht nur umweltschädlich verhält, sondern auch die gesundheitsgefährdenden Schadstoff- und Lärmbelastungen der Flughafenanrainer steigert" führte Ingrid Wagner, die Vorsitzende der BIL, aus.

Veranstaltungshinweis: Gesundheitsgefahr durch Ultrafeinstaub in Flugzeugabgasen?
Bürgerveranstaltung der Stadt Offenbach und der Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach
Pressemitteilung der BIL vom 23.11.17

Die Diskussion um die Feinstaubbelastung aus Verbrennungsmotoren ist seit Monaten in vollem Gange. Bei dieser Diskussion hat man bisher sehr wenig über den Anteil des Flugverkehrs vernommen.

Das Umweltbundesamt berichtet, dass das Einatmen von Feinstaub die menschliche Gesundheit gefährdet. Es gibt deutliche Hinweise, dass gerade die kleinsten Staubteilchen besonders gesundheitsschädlich sind! Diese können über die Lunge in den Blutkreislauf und damit in alle Organe gelangen. Die Wirkungen reichen von vorübergehenden Beeinträchtigungen der Atemwege über einen erhöhten Medikamentenbedarf bei Asthmatikern bis zu vermehrten Krankenhausaufnahmen wegen Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf- Problemen. Auch eine Zunahme der Sterblichkeit ist festzustellen. Es gibt unter Fachleuten eine breite Übereinstimmung darüber, dass es für Feinstaub keine Schwelle gibt, unterhalb derer keine schädigende Wirkung zu erwarten ist!

Flugzeugtriebwerke emittieren extrem viele, sogenannte ultrafeine Partikel (UFP). Vor dem Hintergrund erster Messungen durch den Verein „Initiative gegen den Fluglärm Mainz e.V.“ hat das hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Zusammenarbeit mit dem UBA eigene Messungen durchgeführt. Nach rund zwei Jahren sollen in Offenbach nun die Messergebnisse vorgestellt und erläutert werden.

Nach einer ersten Sichtung der Messwerte mussten wir feststellen, dass das Ausmaß der Belastung mit dem Flugbetrieb deutlich ansteigt und an vielen Tagen Anlass zu großer Sorge gibt.

Sicherlich ist es schwierig, ohne gesetzliche Grenzwerte das richtige Maß zu finden.

Es wird schnell klar, dass man nach diesen Messungen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann. Die Vorsorgepflicht erfordert ein Handeln! Die bisherigen Regelungen schützen die betroffene Bevölkerung nur völlig unzureichend vor ultrafeinen Abgaspartikeln aus Flugzeug-Triebwerken!

Die Veranstaltung in Offenbach bietet, auf Basis realer Messungen durch die dafür zuständige Behörde, erstmals die Möglichkeit einer öffentlichen Diskussion. Eine Veranstaltung, die deswegen ihre besondere Aufmerksamkeit verdient.
Montag, 27. November 2017 * 19.30 Uhr * Ostpol * Hermann-Steinhäuser-Str. 43-47 * Offenbach
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Gesundheitsgefahr durch Ultrafeinstaub in Flugzeugabgasen?
Bürgerveranstaltung der Stadt Offenbach und der Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach
Pressemitteilung der BIL vom 18.11.17

Mauscheleien bei den Autoabgasen: Stichworte CO2 und NOx . Lärmobergrenzen bei den Flugzeugen ohne Rechtssicherheit für die Betroffenen und ohne Lärmminderung, sondern bestenfalls Lärmanstiegsbegrenzung. Und auf den Montagsdemonstrationen gegen den immer weiteren Flughafenausbau im Terminal 1 lautet eine oft gehörte Parole: „Fluglärm und Gestank, das macht krank!“.

„Der Himmel über Offenbach muss leiser werden“, lautet eine Schlussfolgerung. Es muss aber auch sauberer werden. Im Blick waren dabei bislang bei den Flugzeugen meist Emissionen aus der Verbrennung des Kerosins wie NOx, CO, CO2, SO2, Kohlenwasserstoffe (UHC), aber auch Ruß. Während jedoch einige Stoffe deutliche Spuren hinterlassen und manchmal von Laien als Niederschlag auf Teichen und Pfützen entdeckt wurden, tritt seit einiger Zeit der Ultrafeinstaub zunehmend in den Blick, der unsichtbar ist. Dennoch: Auch hier lauern Gesundheitsgefahren.
 
Diesem Aspekt soll in der angekündigten Bürgerveranstaltung nachgegangen werden. Was genau ist unter Feinstaub/Ultrafeinstaub zu verstehen? Gehen hiervon überhaupt Gesundheitsgefahren aus und welche? Wie wirkt Ultrafeinstaub auf den menschlichen Organismus und kann man sie messen? Welche Messmethoden sind speziell für den Flugverkehr rund um den Frankfurter Flughafen nötig? Welche Ergebnisse wurden dort schon gemacht oder sind geplant?
 
Diesen und ähnlichen Fragen geht die Veranstaltung nach. „Ziel ist es, Informationen über den Themenkomplex zu bieten, die Verantwortlichen in der Region für diese Fragen zu sensibilisieren, Ansätze für zielgerichtete Maßnahmen zu diskutieren“, so meinen Flughafenstadtrat Paul-Gerhart Weiß und BIL-Vorsitzende Ingrid Wagner.
 
Joachim Alt und Wolfgang Schwämmlein (Mitglieder des Arbeitskreises Ultrafeinstaub im Bündnis der Bürgerinitiativen) halten einen ca. 30-minütigen  Impulsvortrag incl. Filmausschnitt, anschließend referiert Prof. Dr. Stefan Jacobi  aus Sicht des Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie  zum Thema. Danach stehen die genannten Experten sowie der Leiter des Stadtgesundheitsamts Offenbach, Dr. Bernhard Bornhofen, für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
Montag, 27. November 2017 * 19.30 Uhr * Ostpol * Hermann-Steinhäuser-Str. 43-47 * Offenbach
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Negative Auswirkungen des Flugverkehrs: Krank durch Ultrafeinstäube? - Informationsveranstaltung am Montag, den 27. November  im Ostpol
Pressemitteilung der BIL vom 30.10.17 (aktualisiert)

Am 21. Oktober 2017 jährte sich der sechste Jahrestag der Eröffnung der Nordwestlandebahn. Diese hätte aber nie gebaut werden dürfen: Denn die prognostizierten Zuwächse wurden nicht erreicht – im Gegenteil, heute finden rd. 30.000 jährliche Flugbewegungen weniger als im Jahr der Planfeststellung statt.
 
Um dies zu ändern holte Fraport  Billigflieger an den Frankfurter Flughafen, obwohl schon eine hohe Belastung durch Flugzeugemissionen für die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten in Rhein-Main gegeben ist. Ryanair hält darüber hinaus noch nicht einmal das Mini-Nachtflugverbot ein.

Zu den Belastungen durch Fluglärm kommen die schädlichen Auswirkungen auf den menschlichen Organismus durch die von den Flugzeugtriebwerken verursachten Ultrafeinstäube noch dazu. Über diese Gefahren wollen die Stadt Offenbach und die Bürgerinitiative Luftverkehr (BIL) in einer Bürgerveranstaltung zu der Thematik aufklären. Die Veranstaltung findet am 27. November 2017 um 19:30 Uhr im Ostpol in der Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47 statt. „Unser Hauptziel ist messen“ stellt Flughafendezernent Paul-Gerhard Weiß klar, „darüber informieren und das Thema Ultrafeinstaub in die politischen Köpfe in Bund und Land transportieren. Wir müssen die unsichtbare Gefahr sichtbar machen."
 
Nach der Begrüßung durch Weiß und die Vorsitzende der Bürgerinitiative Luftverkehr, Ingrid Wagner,  halten die Joachim Alt und Wolfgang Schwämmlein (Mitglieder des Arbeitskreises Ultrafeinstaub im Bündnis der Bürgerinitiativen) einen ca. 30-minütigen  Impulsvortrag incl. Filmausschnitt,  anschließend referiert Prof. Dr. Stefan Jacobi zum Thema aus Sicht der Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Danach stehen die genannten Experten sowie der Leiter des Stadtgesundheitsamts Offenbach, Dr. Bernhard Bornhofen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Flashmob der BIL zum „Aktionstag für eine bessere Luftverkehrspolitik“
Pressemitteilung der BIL vom 16.09.17

Einige Mitglieder der BIL (Bürgerinitiative Luftverkehr) Offenbach trafen sich spontan am vergangenen Samstag, den 16.9.2017, um 12 Uhr auf dem Wochenmarkt (Wilhelmsplatz) in Offenbach und veranstalteten im Rahmen des von Bündnis der Bürgerinitiativen an diesem Tag ausgerufenen „Aktionstags für eine bessere Luftverkehrspolitik“ einen Flashmob.
Im Vorfeld der Bundestagswahl wurde damit auf die Forderung auf Anpassung des Luftverkehrsgesetzes aufmerksam gemacht: In Zukunft sollen nicht mehr die Interessen der Luftverkehrsindustrie an erster Stelle stehen, sondern die Bürgerinnen und Bürger müssen vor den schädlichen Auswirkungen der Flugbewegungen auf ihre Gesundheit geschützt werden.
Die Teilnehmer der Kundgebung, vorwiegend mit roten T-Shirts mit der Aufschrift „Ruhe“ gewandet, Spielflugzeuge schwenkend und mit Mundschutz versehen, hielten Schilder mit den Aufschriften „Bundesgesetz zum Nachtflugverbot von 22 – 6 Uhr muss her“, „mehr Gesundheit – weniger Schadstoffe“,  „größere Lärmschutzzonen durch Änderung der Bundesgesetze“ ,
Lärmschutzfenster statt Lüfter“ und Kurzstreckenflüge auf die Bahn verlagern“,  in die Höhe.
Die Teilnehmer der Aktion erfuhren von den Passanten große Zustimmung für ihr Engagement und ihre Forderungen.
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Stellungnahme der BIL zur Machbarkeitsstudie der DFS zur Einführung des Point Merge Systems in Frankfurt
Pressemitteilung der BIL vom 25.06.17

Die von der DFS vorgelegte Machbarkeitsstudie zur Einführung des Point Merge Systems in Frankfurt hinterlässt den Eindruck, dass nicht nach einer Lösung für das Fluglärmproblem gesucht wurde, sondern Argumente zusammengetragen wurden, warum Point Merge in Frankfurt nicht möglich ist.
 
Einmalig ist vermutlich das Vorgehen der DFS. Sechs Jahre lang wird untersucht, ob es möglich ist, dem bestehenden Baseline-Verfahren, neuerdings Transition-System genannt, das Point Merge System vorzuschalten. Solange das Baseline-System erhalten bleibt, dem Point Merge nur vorgeschaltet wird, wird das für die DFS offensichtlich nebensächliche Problem Fluglärm nicht gelöst. Es bleibt die Frage, warum diese Untersuchung überhaupt gemacht wurde.

In Paris-Charles-de-Gaulle wurde das Baseline-Verfahren durch Point Merge abgelöst. Offenbar ist die französische Flugsicherung fähig, die Anflugreihung durch Abrufe aus den Kreisbögen zu organisieren, ohne dass durch Mehrarbeit die Sicherheit gefährdet wird.

Zu der die nach der Auffassung der DFS die Einführung des Point Merge Systems verhindernden angeblichen "hohen Komplexität des Luftraums über Frankfurt" sei folgender Vergleich gezogen:

Im Raum London befinden sich im Umkreis von 80 km 6 Flughäfen mit 1,1 Mio., Flugbewegungen/Jahr. Dort wird seit 2006 kontinuierlicher Sinkflug geflogen und seit 2016 Point Merge für London City.

Der „komplexe Luftraum" Frankfurt ist im Gegensatz zu London geradezu leer. Im Raum Frankfurt befinden sich im Umkreis von 90 km 2 Flughäfen mit 490.000 Flugbewegungen/Jahr.

Laut Britischer Flugsicherung (NATS) hat Point Merge folgende Vorteile:

  • Es ermöglicht die Staffelung im Anflug in größerer Höhe, wodurch die Komplexität reduziert wird und die Fluglotsen mehr Flugzeuge abfertigen können.
  • Das in niedriger Höhe überflogene Gebiet wird kleiner.
  • Es ermöglicht mehr kontinuierlichen Sinkflug und Steigflug.
  • Der Treibstoffverbrauch und damit die Emissionen (CO2, NOx, Feinstaub, Ultrafeinstaub), werden reduziert. 
Nicht begründet wurde von der DFS, warum die Neuordnung der Abflugstrecken ein Hinderungsgrund für die Einführung von Point Merge ist.
 
Ebenfalls unbeantwortet bleibt die Frage, was getan werden müsste, um die Höhenbegrenzung am Flughafen Frankfurt anzuheben, wenn diese tatsächlich ein Hinderungsgrund für Point Merge wäre.

(„Un-“?) Richtige Kritik zum Artikel von Marc Kuhn: „Fliegen dauerhaft nicht billiger“ in der OP am 15.03.17
Pressemitteilung der BIL vom 16.03.17

Was ist dabei reizvoll, mit einem „Billigflieger von Ryanair“ von Frankfurt aus zu starten? Denn Dumpingpreise für das mit der Wartung des Fluggerätes beschäftigte Personal ist beim Thema Sicherheit bestimmt nicht so einfach hinnehmbar! Auch das fliegende Personal soll im Übrigen nur unzureichend bezahlt werden. Auch, wenn Geiz geil  ist, steht für viele Menschen ein gutes Ankommen im Urlaubsland im Vordergrund – das ist aber, wenn Kostendruck auf Fluglinien  ausgeübt und mit dem letzten Sprit zum Flugziel geflogen wird, sehr gefährdet. Wenn Billigflieger lediglich so viel Kerosin tanken, das es nur unter normalen Umständen für die Strecke zum Reiseziel reicht, ist doch eher waghalsig. Wenn irgendetwas dazwischen kommt, wie z.B. ein Unwetter, hat die Airline Probleme länger in der Luft zu bleiben. Es kann sich jeder ausrechnen, was dann passiert. Genügend solcher Fälle gab es ja schon! Nein, da würden viele lieber mehr Geld für die sicheren Fluggesellschaften, die in Frankfurt etabliert sind, ausgeben. Außerdem reden alle  darüber, dass der Klimawandel  in Zukunft große Probleme bereitet und jeder weiß, dass hier die Flüge einen großen Anteil  der Emissionen ausmachen. Es ist also nicht hinnehmbar, billig, unökologisch, unwirtschaftlich bzw. unmenschlich ständig von A nach B zu fliegen.
Herr Kuhn hat sehr richtig festgestellt, dass der Flugverkehr quersubventioniert wird, damit überhaupt so billig geflogen werden kann.  D.h., wenn ein Flug 9,90 Euro kostet, kann doch in unserem System etwas nicht stimmen, wenn die Konkurrenten Bahn und Bus Ökosteuer bezahlen müssen,  der Flugverkehr  aber von der Kerosinsteuer befreit ist.

Was uns Bürgerinitiativen bei der Sache, dass in Frankfurt jetzt Billigflieger starten, am meisten verärgert, ist, dass die Fraport AG verzweifelt versucht, ihre falschen Prognosen für die Entwicklung des Flugverkehrs zu retten: Bei dem Antrag zur Erweiterung des Flughafens wurde regelrecht betrogen. Die vorausgesagte Flugsteigerung ist nicht eingetreten, und nur wegen der Billiganbieter müssen aber die vorhandenen Bauwerke, wie das Terminal 3, weiter vorangetrieben werden. Selbst dann werden aber nicht die erhofften Renditen, ebenso wie die Steigerung der Anzahl von Arbeitsplätzen,  erreicht werden:  „Geiz-ist-geil-Passagiere“ werden nämlich keine nennenswerten Umsätze in den Einzelhandelsgeschäften auf dem Flughafen generieren, und selbst das Schmieren von Brötchen für deren Konsum in Flieger entfällt aus Kostengründen.

 Nein,  diese Geschäftspolitik, kurzfristig  mehr Low- Cost- Airlines einzukaufen, ist wirklich nicht die richtige und eine Umkehr zum ökologischen und  ökonomischen Flugverkehr müsste eigentlich vorangetrieben werden.  Hier gibt die BIL Herrn Hoppe , Chef des Airlineverbands Barig recht, wenn dieser ausführt, dass endlich eine nachhaltige Entwicklung des  Standorts Frankfurt vorangetrieben werden muss.  Wir ergänzen:  Dazu gehört auch die (Ver-) Schonung dessen Anrainer von Fluglärm und Feinstaub.

200. Montags-Demonstration am Flughafen am Montag, den 30. Januar 2017

Pressemitteilung der BIL vom 20.01.2017

Die Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach (BIL) ruft gemeinsam mit dem Bündnis von über 80 Bürgerinitiativen rund um den Flughafen Frankfurt zur Teilnahme an der 200. Montagsdemonstration am Flughafen Frankfurt auf. Die Demonstration beginnt wie immer am Terminal 1, Abflughalle B, am 30. Jan. um 18:00 Uhr.

Schon vor der Eröffnung der Landebahn Nord-West vor 5 Jahren war die Grenze der Belastbarkeit in Offenbach überschritten. Mit der raumunverträglichen Landebahn Nord-West liegt inzwischen fast ganz Offenbach unter einem Lärmteppich. Nach den Fraport-Plänen sollen die Belastungen noch steigen. Die Lebensqualität würde weiter sinken und die Gesundheitsrisiken weiter erhöhen. Dagegen wenden sich die Bürgerinitiativen u. a. mit den Montagsdemonstrationen.

Unsere wichtigsten Forderungen bleiben daher:

  • Gesundes, lebenswertes Wohnen in Rhein-Main.
  • Kein Flughafenausbau, kein Terminal 3!
  • Nachtflugverbot von 22 – 06 Uhr!
  • Deckelung der Flugbewegungen, verbindliche Lärmobergrenzen, die jetzt den Fluglärm senken und weitere Umweltbelastungen reduzieren!
Wir setzen unseren Widerstand fort. Die 200. MoDemo steht daher unter dem Motto: „Ausbau-Irrsinn stoppen“. Unser Ziel an diesem Tag: Viele betroffene Menschen tragen ihren Protest lautstark zu FRAPORT in das Terminal 1. Viele Offenbacher/innen sind dabei! – Der Protest wird unterstützt von zahlreichen Mandatsträgern und Verantwortlichen der betroffenen Kommunen. U.a. wird auch der Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider und der Offenbacher Flughafendezernent Paul-Gerhard Weiß an der 200. Demonstration teilnehmen.
Setzen wir ein deutliches Zeichen.

Zur Teilnahme trifft man sich in Offenbach an den S-Bahn-Stationen um 17:00 (Ostbahnhof Abfahrt 17:13; andere Stationen Minuten später). Dort werden 5er-Gruppen gebildet. Die 5er-Gruppenkarte kostet für Hin- und Rückfahrt 16,40€.

Handzettel: http://www.flughafen-bi.de/termine/2017/2017_01_30%20Handzettel%20200te%20Montagsdemo.pdf
Plakat: http://www.flughafen-bi.de/termine/2017/2017_01_30 Plakat 200te Montagsdemo.pdf

Lärmobergrenze(n)! – Chance oder Illusion?“
Pressemitteilung der BIL vom 11.01.2017

Fluglärm über Offenbach ist nach wie vor ein Thema. Selbst das Verwaltungsgericht in Kassel hat festgestellt, dass der Fluglärm über Offenbach unzumutbar ist (ohne jedoch entsprechende Konsequenzen zu ziehen). Für die BIL bleibt daher als Maßstab unverrückbar: Es muss über Offenbach leiser werden.

Bereits im Mai 2016 hatte die BIL ihre Erwartungen an eine wirksame Lärmobergrenze formuliert. Der Staatsminister Tarek Al-Wazir hielt sich zu dem Zeitpunkt noch bedeckt, es war bereits erkennbar, dass er ein Konzept verfolgt, dass nur den weiteren Anstieg des Lärms begrenzt, nicht aber den heutigen Lärm verringert. Im September 2016 hat der Minister dann seine Vorschläge öffentlich gemacht. Sie entsprechen seiner Ankündigung, stellen also keinerlei Verminderung der derzeitigen Belastung in Aussicht. Überdies wird dieses Konzept noch mit den Interessenvertretungen der Luftfahrt verhandelt. Was wird am Ende bleiben?

Der  Staatsminister Al-Wazir wird sein Konzept zur Lärmobergrenze erläutern und mit Offenbacher Bürgern diskutieren. Die BIL wird die Gelegenheit nutzen, ihre Forderungen zur Lärmbegrenzung  vorzustellen. Der BIL stellen sich im Vorfeld der Veranstaltung u. a. folgende Fragen:
  • Warum wird der Lärm nicht reduziert, sondern nur der Anstieg auf einem höheren Niveau begrenzt?
  • Führt die Verringerung des Einzelschallereignisses durch technische Verbesserungen nicht zu einem weiteren Anstieg der Flugbewegungen?
  • Warum gibt es keinen Rechtsanspruch der Betroffenen auf Einhaltung der Lärmobergrenze?
  • Wo liegt die „rote Linie“ des Ministeriums bei den Verhandlungen über das Konzept?
  • Welche Position hat die Stadt Offenbach zum Konzept? Welche Haltung wird in der Fluglärmkommission und im Forum Flughafen und Region dazu eingenommen?
Mit einer Informations- und Diskussionsveranstaltung „Lärmobergrenze(n)! – Chance oder Illusion?“ soll das Thema Lärmobergrenze gründlich ausgelotet werden. Diese Veranstaltung wird gemeinsam von Stadt Offenbach und BIL organisiert für:

Dienstag, den 17. Januar 2017
um 19:30 Uhr (bis ca. 21:00 Uhr)
im Ostpol°,
63065 Offenbach a. M., Hermann-Steinhäuser Straße 43-47

       
        Als politische Vertreter bzw. Fachexperten referieren und stehen für Fragen zur Verfügung:

Tarek Al-Wazir (Hessischer Staatsminister)
Regine Barth (Fluglärmschutzbeauftragte des Landes Hessen)
Paul-Gerhard Weiß (Flughafendezernent der Stadt OF)
Dieter Faulenbach da Costa (Flughafenberater für die Stadt OF)
Ursula Philipp-Gerlach (Rechtsanwältin)
Thomas Hesse (Bürgerinitiative Luftverkehr, BIL, Offenbach)

Die BIL lädt alle fluglärmbetroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung ein, sich zu informieren und kritisch mitzudiskutieren. Machen Sie durch zahlreiche Teilnahme deutlich, wie wichtig es Ihnen ist, dass sich die Lebensqualität in Offenbach verbessert.

Hier gelangen Sie zum Veranstaltungsplakat

Pressearchiv - Pressemitteilungen der BIL Offenbach vor 01. Januar 2017


Stopp Fluglärm

OF - Offenbach ohne Fluglärm

BIL Offenbach